Herrlich knorriger schwarzhumoriger cozy Crime Roman mit leichten Schwächen.
Schon das stimmungsvolle cozy Cover ließ mich vermuten, dass es sich bei "Der Tote im Kutter" um einen eher ruhigen Krimi mit einer ganz speziellen Atmosphäre und einem außergewöhnlichen Schreibstil für eine Geschichte der Spannungsliteratur handelt. Die Lektüre bestätigte dies von der ersten bis zur letzten Seite.Zugegeben, an die teils knorrigen Figuren musste ich mich gewöhnen, auch an ihren Umgang miteinander. Dieser bildet neben der stellenweise schwarzhumorigen Erzählweise die Grundlage für diese ganz besondere Stimmung, die schnell auf mich übersprang, an die ich mich zunächst jedoch gewöhnen musste. Aber schon bald fand ich mich in diesem Flair von dem kleinen Küstenort Uthlay Bay heimisch und konnte gemach die kriminellen Verwicklungen verfolgen. Hin und wieder ging es mir zu kryptisch zu, aber die Hergänge und Zusammenhänge ließen sich dennoch gut ausmachen. Passend zu den sonstigen Außergewöhnlichkeiten des Krimis sind auch die Morde, respektive die Mordmethode, die, als man tiefer gräbt, zu einem Wegweiser auf noch ein ganz anderes Verbrechen weist. Und plötzlich ist es dann doch nicht mehr so cozy für einige Beteiligten...Ich mochte diesen knorrig-schwarzhumorigen Krimi mit seinem tollen Setting und der gut eingefangenen foggy Atmosphäre, die mir den ein oder anderen Gruselschauer über den Rücken jagte. Besonderes Schmankerl war für mich auch das an die Historie angepasste Vokabular, die die Stimmung verdichtete.¿ Mehr bookish content findest du auf meinem Blog https://irveliest.wordpress.com, auf Instagram (https://www.instagram.com/irveliest_strickt/) und Facebook (https://www.facebook.com/irveliest/)Schaut gerne mal vorbei! ¿