»Seit jener Nacht behaupteten sie in den Bergdörfern, es donnere noch heute, wenn man genau hinhöre, sei da ein dunkler Puls in den Felsen. «
Sprengmeister Stubber ist ein wortkarger Einzelgänger. Schon immer hat er mit den Bewohnern seiner Geburtsstadt in den Bergen gehadert. Mit ihrer Starrköpfigkeit, ihrem strengen Traditionsbewusstsein, ihren Vorurteilen. Doch seit er nach dem tragischen Tod seiner großen Liebe sein Kind zurückließ und verschwand, hadern diese auch mit ihm. Ein »kaltes Mensch« sei er, heißt es, und womöglich sogar schuld an der seltsamen Erkrankung seines Buben. Stubber gibt wenig von sich preis und hält die Bewohner auf Distanz. Nach einem Explosionsunglück richten sich wieder einmal alle Blicke auf ihn. Aber sorgsam gehütete Geheimnisse hat in dieser Kleinstadt nicht nur er.
In seinem so atmosphärischen wie spannenden Debüt erzählt Wolfgang Maria Bauer von der Liebe zweier Außenseiter und der zermürbenden Kraft eines kleinen Ortes in den Bergen. Ein mitreißendes literarisches Leseerlebnis voller Wucht und lakonischer Schönheit.
Gewinner des Debütanten Salons der Erfurter Herbstlese
Nominiert für den Glauser-Preis 2026
»Ein Roman wie ein Lichtblitz: aufwühlend, umwerfend und mit leuchtender Kraft. « Moritz Rinke
»Großartig, jede Zeile. Wucht, Kälte, Zärtlichkeit, Schuld, Kampf, unfassbar stark. « Thomas Thieme