
Dieses Open-Access-Buch beschäftigt sich mit dem Parken in der Stadt als Gegenstand von Verteilungskonflikten. Gleich mehrere wissenschaftliche Disziplinen sind zur Analyse des Problems und zur Erarbeitung von Lösungsansätzen aufgerufen. Dieses Buch führt sie zusammen. Konkret bringt es Perspektiven aus der Rechtswissenschaft, der Verkehrs- und Mobilitätsforschung, der Philosophie, aber auch der planerischen Praxis miteinander ins Gespräch. Denn das Problem fordert eine verzahnte Betrachtung: Aus rechtswissenschaftlicher Sicht wird das einschlägige Kompetenzgefüge historisch erläutert; mit Blick in die Zukunft werden Gestaltungsspielräume ausgewiesen. Verkehrs- und Mobilitätsforschung füllen diese Spielräume mit Impulsen zu Push- und Pull-Faktoren evidenzbasiert aus. Die Philosophie fragt, welche Vorstellung eines guten Lebens dieser Gestaltung zugrunde liegt. In der planerischen Praxis stellt sich dann schließlich die politische Bewährungsprobe.
Inhaltsverzeichnis
Das Parkproblem im Gespräch der Disziplinen (
Konstantin Chatziathanasiou
und
Rike Sinder). -
Parkraum als Katalysator autoabhängiger Siedlungsstrukturen (
Alexander Rammert). - 23
Stunden/Tag. Das Parken zwischen autogerechter Stadt und hierarchieloser Smart City (
Rike Sinder). -
Ein Stellplatz zum Glück? Gelingendes städtisches Leben und der Umgang mit Raumnutzungskonflikten (
Johannes Müller-Salo). -
Das Recht des ruhenden Verkehrs : Herausforderung für die effiziente Nutzung des öffentlichen Raums (
Konstantin Chatziathanasiou). -
Mobilitätssatzungen statt Stellplatzsatzungen: Empfehlungen an Länder und Kommunen (
Martina Hertel). -
Parken im öffentlichen Raum: Verwaltungsrechtliche Beobachtungen aus der Praxis (
Almut Neumann).
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