Die ist bereits der zehnte Fall aus dieser Krimireihe, für mich war es das erste Buch der Autorin. Ich habe gut ins Buch gefunden auch ohne die Vorgeschichten zu kennen. Der Fall ist in sich abgeschlossen, aber die Ermittler haben natürlich eine Entwicklung durchgemacht, die man nicht immer sofort versteht. Unglaubwürdig fand ich, dass ein Ehepaar gemeinsam ermittelt und die Menge an privaten Details war mir auch zu viel. Der Schreibstil ist gut zu lesen und das Setting im Allgäu hat Charme, vor allem weil der Fall zur Weihnachtszeit spielt. Die Charaktere fand ich gut getroffen, aber die Ermittlungen waren für mich nicht rund. Der Fokus der Ermittlungen ist irgendwie verschoben, manche Ermittlungsschritte werden übersprungen oder schnell abgehandelt, während andere, eher unwichtige Dinge ausgebreitet werden. Das Ganze zieht sich unangenehm in die Länge, da sich alles im Kreis dreht und die Ermittler immer wieder die gleichen Verdächtigen besuchen und vernehmen. Deshalb kann ich leider nicht mehr als drei Sterne vergeben, obwohl die Grundidee durchaus Charme hat.