Nachdem mich der zweite Teil nicht ganz so umgehauen hat, war ich auf den letzten gespannt. Die Bücher weichen ja irrsinnig von der Serie ab und was mich die ganze Zeit durchweg an den Bücher stört, ist Alina. In der Geschichte macht sie eine Entwicklung durch, die ich nicht mag. Sie wird machtgierig und sie schwankt ständig zwischen den Männern. Mal hingegen ist das beste in der gesamten Buchreihe. Er steht immer zu Alina, egal wie sie sich verhält und ohne ihn würde die Geschichte mächtig einbüßen.Nichts desto trotz war dieser Teil hier wirklich spannend, unverhofft und ich glaube, er ist mein liebster Teil der Trilogie. Ich mochte wie es sich aufgelöst hat, mochte was aus Mal und Alina wurde und besonders schätzte ich die Freundschaften, die entstanden. Das hat der Geschichte irgendwie immer gefehlt. Die Truppe um Mal und Alina bestand aus Verbündeten, aber nicht aus Freunden. Es ist schön, dass sich das geändert hat. Auch Zoya mag man irgendwann richtig gern und Baghra war ja eine absolute Schlüsselfigur, die nicht fehlen durfte.Auch taucht unser Zarensohn Nikolai wieder auf mit seinen verwegenen Sprüchen, der dadurch die Geschichte auflockerte. Alina muss sich hier vielem stellen: ihren Gefühlen, ihrer Macht, ihrer Verbundenheit zu dem Dunklen und der Rettung der Menschen in Ravka.Es war spannend und überraschend und auch wenn die Geschichte letztlich rund ist, gehört sie nicht zu den besten Fantasy-Reihen, die ich je las.