Inhalt:
Amy ist mitten in ihrer Promotion zum Thema Drachenmagie als der letzte Drache der Stadt stirbt und damit auch ihre Forschungsgrundlage. Mit Glück und Vitamin B schließt sie sich einer Gruppe Militärs an, die auf Drachenjagd gehen, wird das Blut der Tiere doch für lebenswichtige Medikamente gebraucht. Doch die Expedition endet in einer Katastrophe, die Amys Leben völlig verändert.
Meine Meinung:
K.J. Nights Drachengeschichte ist dazu angetan, einen gleich von der ersten Zeile an zu fesseln, was auch daran liegt, dass es direkt zu Beginn einen ordentlichen Paukenschlag gibt.
Infolge fiebert man mit ihren Hauptfiguren mit. Nicht zuletzt, da das Buch aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben ist und man so einen guten Einblick in ihr Gefühlsleben bekommt.
Jede*r von ihnen ist auf seine Weise im Recht, merkt aber mit der Zeit selbst, dass seine Sichtweise nicht die einzig mögliche ist.
Das hat den schönen Effekt, dass man sich problemlos mit beiden Seiten identifizieren kann.
Trotzdem ist das Verhältnis von K.J. Nights Protas anfangs heillos zerrüttet. Die Autorin schafft damit eine brisante Ausgangslage, die es beinahe unmöglich erscheinen lässt, dass sich die beiden in irgendeiner Form näher kommen.
Wie gut, dass der Plot da einige Überraschungen zu bieten hat, von der nicht nur ich als Leser überrascht wurde. (Sondern auch die Protas)
Auch bei dieser Buchreihe legt K.J. Night wieder ein ordentliches Tempo vor, was das Buch fast zwangsläufig zu einem Pageturner macht. Ein toller Auftakt, der ganz sicher neugierig auf die Fortsetzung macht, denn trotz all der Ereignisse, die auf einen einprasseln, hat man am Ende das Gefühl, dass man gerade erst den Prolog gelesen hat.