Fesselnd aber doch hat das Gewissen etwas gefehlt
InhaltSommer, Sonne, Strand und mehr... was kann man sich als 16-Jährige noch wünschen?Doch Embers Realität sieht etwas anders aus, den ihr halber Tag besteht aus Trainingseinheiten, den sie kein normaler Teenager.Und dann muss die Liebe alles noch viel komplizierter machen.Erster Satz"Ember, wann sind eure Eltern gestorben, und was hat ihren Tod verursacht?"Meine MeinungAuf diese Reihe, war ich schon eine ganze Weile ziemlich neugierig und habe mich sehr darüber gefreut, dass ich sie dank eines Buddy-Reads nun endlich auch gestartet habe.Kommen wir als erstes zum Cover :) Ich finde das Cover sehr schön und auch ansprechend, gerade das Drachenauge, aber dann doch die menschliche Nase. Es sticht einem einfach ins Auge.Der Schreibstil der Autorin, war einfach wieder super, ihn kenne ihn ja schon von "Plötzlich Fee" und "Plötzlich Prinz" und kam auch hier sehr gut in dem Buch voran.Unsere Protagonistin hier war Ember. Eigentlich ein typischer Teenager, mit ihrem eigenen Kopf und die sich nicht mehr sonderlich gerne an Regel hält.Aber sie sollte es tun, den Ember ist ein Drache und der Orden der Sankt-Georgs-Ritter macht immer noch Jagd auf Drachen.Ember, war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Man merkt wie sie sich nach einem normalen Leben sehnt und die Fragen, die sie sich Organisation "Talon" stellt, finde ich auch sehr berechtigt und nach und nach kommt auch schon langsam in diesem Teil raus, dass irgendwas nicht stimmen kann.Neben Ember, haben wir ihren Zwillingsbruder Dante. Im Gegensatz zu Ember hinterfragt er um einiges weniger, nimmt die Trainingsstunden hin und versteht nicht, warum Ember nach und nach das Rebellieren beginnt. Hier merkt man dann als Leser sehr genau, wie die Beiden sich unterscheiden.Neben der Sicht von Ember, haben wir auch die Sicht von Garret, was die Story noch interessanter macht. Garret, war auch ein sehr sympathischer Protagonist, wenn er auch teilweise sehr verbissen seine Ziele verfolgt und dann so darauf fixiert ist, dass er alles andere um sich herum vergisst.Doch als er Ember kennen lernt, wird die Zielstrebigkeit weniger und dies wird im am Ende dann fast zum Verhängnis. Und dann gab es noch Riley. Dessen Sicht haben wir auch noch teilweise. Er ist ein Charakter den ich so gar nicht einschätzen kann. Ist er gut oder doch eher böse? Meint er es gut mit Ember, oder benutzt er sie nur? Wieviel mehr weiß er über "Talon" wie er bisher zugibt. An sich fand, ich das Buch fesselnd und auch das Ende hat mich neugierig gemacht, wie es wohl weiter geht.Aber das Gewisse etwas hat mir dann doch gefehlt.Jedoch, bin ich trotzdem sehr gespannt, was im zweiten Teil auf mich warten wird und was man neues über "Talon" erfahren wird.