Mir gefielen die beiden anderen Fälle mit Bianca Rossi richtig gut und daher freute ich mich sehr auf diesen dritten Band von Heidi Troi.
Es war schön, wieder an den Gardasee reisen zu können. Kaum hatte ich angefangen zu lesen, hing ich gebannt zwischen den Zeilen. Uns Leser wird ein perfides Spiel geboten, das einen konstanten Spannungsbogen aufweisen kann.
Der Schreibstil ist gewohnt gut und flüssig zu lesen. Lebhaft werden wir durch die Handlung geführt. Ich empfand das Erzähltempo als angenehm. Dabei sind die Beschreibungen bildhaft genug, um sich alles vorstellen zu können, ohne großartig überladen zu wirken. Außerdem wird alles schlüssig erklärt.
Erzählt wird aus zwei Sichten. Da haben wir einmal den Blick auf Bianca Rossi, die wir bei der Ermittlungsarbeit begleiten. Und dann gibt es noch die Sicht von Biancas Ex. Und hier hätte ich mir sogar noch mehr Tiefe gewünscht. Was natürlich Jammern auf hohen Niveau ist, aber dennoch mein persönliches Empfinden.
Ich mag es, wie die Charaktere ausgearbeitet sind. Die Figuren machen ihre Handlungsentscheidungen nachvollziehbar. Dadurch wirken sie lebendig, was es mir umso leichter machte, mit ihnen gemeinsam die Handlung zu durchleben.
Das Cover lädt förmlich dazu ein, Zeit am Gardasee zu verbringen. Ich empfinde es als Hingucker.
#Mir wurde ein Kriminalroman geboten, der eine gut durchdachte Story aufweist. Den Verlauf habe ich so nicht gesehen, was mich umso mehr miträtseln ließ. Spannung und Drama bieten hier einiges an Nervenkitzel. Kein Wunder, dass ich den Krimi empfehlen kann.
Ich hatte eine tolle Lesezeit und vergebe vier Sterne.