
Massimo Capaul ist zurück im Engadin. Eher inkognito, aber immerhin muss er jetzt, wo es in den ersten Herbstnächten schon empfindlich kühl wird, nicht mehr im Auto schlafen, sondern steht in Lohn und Brot: Bei Ralf Schatzinger, der in Bever nicht nur Schulabwart, sondern auch Totenpfleger ist, durfte er die Dachkammer beziehen und wäscht die Leichen. Angefangen mit Bohan Tóth, geboren in der Slowakei, seit fast zehn Jahren wohnhaft in Lavin. Ein gut aussehender junger Mann, der nur sechsundzwanzig Jahre alt wurde. Der Straßenbauer kam bei einem Unfall an der Baustelle der neuen Umfahrung von La Punt Chamues-ch ums Leben. Capaul wäre nicht Capaul, würden ihm nicht gleich bei seiner ersten Leiche seltsame Brandverletzungen auffallen, die nicht recht zur Todesursache passen wollen, für die sich aber außer ihm niemand zu interessieren scheint
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