Und da ist er wieder, Gerd Sehling, pensionierter Rauschgiftfahnder, und er steht kurz vor einem neuen Fall.
Ich hab ihn schon sehr vermisst, denn er ist mir mit seiner sonderbaren Art sehr ans Herz gewachsen.
Da er nichts mit seinem Rentnerdasein anfangen kann, arbeitet Gerd Sehling als Kellner und hilft im Café seiner Nichte in der Hafencity aus.
Doch den Rauschgiftfander hat er noch tief in sich verankert, und so riecht er einen neuen Fall, als ihm ein Drogendealer von früher ins Auge fällt.
Dabei erhält er Unterstützung von seinem ehemaligen Kollegen Tim. Die beiden wollen unbedingt wissen, mit wem sich der Drogendealer getroffen hat und was er als Nächstes vorhat.
Dass dies nicht einfach für die beiden werden wird, ist doch ganz klar und so geraten sie ins tiefe, internationale Drogenkartell und dessen mörderische und schreckliche Machenschaften.
Wie nicht anders erwartet, ist auch dieser 5. Band der Gerd Sehling-Reihe absolut spannend und fesselnd geschrieben. Direkt von Seite 1 an konnte ich diesen Kriminalroman nicht mehr aus der Hand legen. Ich empfand mich als stille Beobachterin und mittendrin im Geschehen.
Man merkt, dass der Autor aus dem Norden kommt, denn so kann nur jemand schreiben, dem der Norden bekannt ist, hier die Hafencity. Auch ein Gerd Sehling kann auch nur aus der Feder eines Norddeutschen entstehen. Absolut genial. Der Schreibstil ist besonders und einzigartig!
Der Autor schreibt hier aufgrund seiner eigenen beruflichen Erfahrung absolut realistisch und authentisch, was ich an seinen Büchern sehr liebe. Es ist schon erschreckend, was in der Drogenszene alles so passiert.
Das Cover passt natürlich wie die Faust aufs Auge zur Geschichte. Hafencity pur eben.
Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es im 6. Band weitergeht und welchen neuen Fall Gerd Sehling dann zu lösen hat.
Von mir gibt es eine absolut klare Leseempfehlung für diesen Kriminalroman!