Wenn es im November trüb und dunkel wird, das Licht fehlt, die Gedenktage für die Toten und das Leid und den Terror begangen werden, fällt es vielen schwer, zuversichtlich zu bleiben. Dieser Lichtkalender will die Dunkelheit nicht verleugnen. Ganz im Gegenteil: Es ist wichtig, sie wahrzunehmen, zu gedenken und zu trauern. Aber das Licht ist auch da. Man muss sich nur auf die Suche danach machen in so einfachen Dingen wie Sonnenstrahlen oder Kerzenlicht, aber auch in Texten und Liedern, ganz besonders aber: in Menschen. Und das völlig unabhängig davon, ob jemand an etwas glaubt oder nicht, wo jemand herkommt und wohnt, wie viel oder wenig jemand besitzt, ob man allein lebt oder in einer Gemeinschaft . Licht erhellt und wärmt und verbindet Menschen über alle Grenzen hinweg. Novemberlicht möchte diese Gemeinschaft spürbar machen. Es will die Menschen erinnern und ermutigen und darin bestärken, wo jede und jeder anfangen kann: bei sich selbst. Denn: Es ist unser Licht, das die Welt erhellt.