Mehr ein Familiendrama als ein Thriller. Leider wurde ich enttäuscht
Zugegeben, ich habe noch nicht viele Thriller in meinem Leben gelesen, um das Buch vergleichen zu können in Sachen Spannung und Psyche... allerdings muss ich schon sagen, das dieses Buch zu 80% aus einem Familiendrama bestand ¿.Der Schreibstil ist flüssig, das Buch wird aus den Perspektiven von Mutter und Tochter abwechselnd geschrieben. Die Story ist eher so, naja. Erstmals braucht das Buch ewig, um Fahrt auf zu nehmen, dann passiert lange Zeit nichts, außer dass Paige und Tanya sich nur anzicken, und zum Schluss geschieht dann alles auf einmal. Zwischenzeitlich habe ich echt den Glauben an die Charaktere verloren. Es hätte so einfach sein können, stattdessen wird nur um den heißen Brei herumgeredet. So kann man ein Buch natürlich auch unnötig in die Länge ziehen.Von den Charakteren selber mag ich eigentlich gar nicht erst anfangen. Die waren fast alle total unsympathisch. Ich meine, wie kann die Mutter die Austauschschülerin schon nach zwei Monaten oder so lieben wie ihre eigene Tochter? Generell besaßen die Charaktere wenig Eigenschaften, die sie sympathisch gemacht hätten. Das Einzige, was wirklich nett war zu lesen, war die Beziehung zwischen Will und Paige, sowie die Oma von Paige, die von Anfang an Tanya nicht ausstehen konnte. Das Ende war auch eher so naja, weil sie ich finde, konnte man schon einige Zeit erahnen, worauf es hinausläuft und irgendwie hat es keine Sau gesehen außer Paige? Sag mal wie dumm können Charaktere sein? Anscheinend seht dumm. Man was hat mich das beim lesen geärgert! ¿¿Ich hatte mich schon auf einen ähnlichen Thriller wie die Bücher von Freida McFadden gefreut, wurde aber bitter enttäuscht. Also spart euch die Zeit, dieses Buch zu lesen, und nehmt lieber ein anderes in die Hand!Die zwei Sterne gibt es für die Charaktere, die ich mochte, und deren Beziehung zueinander und dafür, dass es sich so schnell und flüssig l