Und schuld daran war nur die Kiss Cam
Wer hätte gedacht, dass Eastons Aktion, Kim, die kleine Schwester seines besten Freundes vor einem peinlichen Auftritt zu bewahren, als sie von der Kiss Cam erfasst wird, soviel Aufhebens in den Medien verursachen würde.Um die Medien ruhigzustellen, werden sie deshalb von ihren Beratern gezwungen, ein PR-Deal einzugehen, das vorsieht, sich als Paar auszugeben. Dadurch gerät ihrer beider Leben erst recht aus den Fugen, weil es vor allem Kim nicht leicht fällt das Verliebtsein vorzuspielen. Ist sie doch bereits seit Jahren in den besten Freund ihres Bruders verliebt, sie sich aber all die Jahre vorgemacht hatte, dass sie darüber hinweg wäre.Den Schreibstil der Autorin fand ich manchmal etwas holprig, so dass ich einige Sätze zweimal lesen musste, um zu verstehen, wie etwas gemeint war oder wer was gesagt hatte. Daß die Geschichte sowohl aus Sicht von Kim als auch von Easton erzählt wird, hat mir dagegen sehr gut gefallen, da man auf diese Weise mitbekommt, mit welchen Gefühlen sie zu kämpfen und welche Zweifel sie im Hinblick auf den anderen haben.Easton fand ich trotz seiner grossspurigen Art sehr sympathisch, wohingegen ich Kims Verhalten einige Male vollkommen unlogisch fand und das sehr im Kontrast zu ihrer sonst so selbstsicheren Art gestanden hat.Die Geschichte zeigt uns, was Falschinformationen, die durch die Medien verbreitet werden, ausrichten können, sei es im persönlichen oder im geschäftlichen Bereich und wie die Betroffenen mit den Konsequenzen zu kämpfen haben.Es hat Spaß gemacht, sie zu lesen, aber letztendlich hat mir doch noch das gewisse Etwas gefehlt, um mich komplett abzuholen. Das mag zum Teil daran gelegen haben, dass mir das Zusammenkommen von Kimberly und Easton doch etwas zu schnell gegangen ist. Was mich zudem auch etwas gestört hat, war ein bestimmter Ausruf der beiden, der sich sehr oft wiederholt hat.