Brillantes Kopfkino
Der Autor zeichnet mit sachlich, subtilen Worten eine Geschichte um eine junge Frau, die aufklären will, warum ihr Vater einen jungen Menschen getötet haben soll. Dazu nistet sie sich in dessen Familie ein.Auf bewegende Art wird ihr Mut deutlich, trotz ihrer schweren Kindheit.Durch geschickte Zeitsprünge entsteht ein emotionaler Gleichklang zwischen früher und heute.Dass ein schon Verstorbener der Perspektiverzähler ist, erscheint ungewöhnlich, stört aber letztlich nicht.Brillantes Kopfkino, das da vom Autor erzeugt wird.