**Inhaltsangabe Verlag:**
Pälzer Grumbeersupp aus der Dose? Eigentlich nicht Paula Sterns Geschmack. Doch was nur ein schnelles Mittagessen werden sollte, entpuppt sich für die Oberkommissarin als Beginn eines kniffligen Falls denn in der Suppe schwimmt ein Finger. Zusammen mit ihrem Kollegen Bernd Keeser stattet Paula der frisch eröffneten Suppenmanufaktur einen kritischen Besuch ab. Die Hände der jungen Betreiberin sind unversehrt, aber ob sie auch rein sind, muss sich erst noch herausstellen. Ist zwischen Kesseln und Töpfen ein schrecklicher Mord geschehen?
Der 10. Fall für das pfälzisch-fränkische Ermittler-Duo Paula Stern und Bernd Keeser überzeugt mit originellen Wendungen, witzigen Dialogen und Spannung bis zum Schluss. Ein Must-Read für alle Fans von Regionalkrimis mit kulinarischer Komponente.
**Meine Inhaltsangabe:**
Das Mittagessen muss schnell gehen, deswegen gibt es im Haus Stern/Weber heute vegane Kartoffelsuppe aus der Dose. Vegan? Aber da schwimmt doch ein Würstchen drin? Das Würstchen entpuppt sich jedoch bald als menschlicher Finger. Paula und ihr Kollege Bernd Keeser statten der neu eröffneten Suppenmanufaktur im Nachbarort einen Besuch ab, doch die Betreiberin ist noch im Besitz aller zehn Finger und schwört auch Stein und Bein, dass niemand außer sie selbst die Küche betreten hat. Gut, dass die Spurensicherung weggewischtes Blut sichtbar machen kann, denn davon gibt es in besagter Küche genug. Die Suche nach dem möglichen Mordopfer hält Paula und Keeser ordentlich auf Trab und ihre Hauptverdächtige ist weiterhin die Suppenköchin, die zudem von ihren Nachbarn nicht wirklich geschätzt wird.
Erster Satz: »Hm, das riecht gut.«
**Mein Eindruck:**
Hier wird wieder pälzisch gebabbelt und (bis auf die Fingersuppe) auch lecker geschmaust. Gewohnt humorvoll und mit viel spannender Ermittlungsarbeit meistern Paula und Lieblings-Keeser ihren nunmehr zehnten gemeinsamen Fall. Und ich muss sagen: hoffentlich folgen noch mindestens weitere zehn Bände dieser köstlichen Pfalz-Krimi-Reihe, deren Figuren mir inzwischen so sehr ans Herz gewachsen sind. Ich mag sie alle. Punkt! Toll auch wieder am Ende das Wissenswerte zu den Tatorten/Restaurants des Buches sowie das erklärende Glossar. Auch nicht mehr wegzudenken: die Rezepte. Diesmal natürlich die namensgebende Pfälzer Grumbeersupp und für die Schleckermäulchen unter uns der Mango-Schokoladen-Kuchen. Wer humorvolle und dennoch realistische Regionalkrimis mit kulinarischem Einfluss mag, der sollte sich diese Reihe unbedingt antun. Und zwar auch unbedingt von Band 1 der Reihe nach lesen. Die Fälle sind zwar unabhängig voneinander, aber alles andere baut aufeinander auf. Und das zu verpassen wäre zu schade. 5/5 Sterne. Gina, wann kommt Band 11???