Der fiktive Ort Fredenbüll, erfunden von Krischan Koch, kann nicht nur mit kulinarischen Höhepunkten des Imbisses "De Hidde Kist" aufwarten, sondern ist leider auch ein Verbrechensschwerpunktgebiet, vor dem sich selbst die Polizei fürchtet. Allerdings nicht der örtliche Polizist Thies Detlefsen, der oft zusammen mit der KHK Nicole Stappenbek ermittelt, um dem Verbrechen Herr zu werden, zur Not ruft er ein Rollmopskommando zu Hilfe. Aber im 10. Band "Mord im Nord-Ostsee-Express" soll erst einmal Pause sein: Thies, seine Frau Heike, und andere alte Bekannte aus Fredenbüll fahren zusammen mit dem Bredstedter Volksschulkurs Französisch im Nord-Ostsee-Express nach Paris. Bevor sie aber in Hamburg umsteigen können, bleibt der Zug wegen unverhofften Wintereinbruchs in einer Schneewehe stecken und die Lateinlehrerin Agathe Christiansen wird ermordet auf dem Zugklo aufgefunden. Der Französischlehrer Picon, ein Belgier, bietet Thies sofort seine Mithilfe bei den Ermittlungen an, während die hochschwangere Nicole Stappenbek verzweifelt einen verschwundenen Polizeianwärter sucht. Oma Ahlbeck macht derweil wichtige Beobachtungen. Wie immer laufen alle Fäden im Imbiss zusammen. Diese nordfriesische Agatha-Christie-Parodie hat leider viel Potential verschenkt und war zudem etwas zu durchsichtig, nicht der beste Fredenbüll-Krimi meiner Meinung nach.