Meine Meinung zum Buch:
Ein großes Highlight im Frühling seit mittlerweile einigen Jahren ist die jährliche Bucherscheinung von Krischan Koch.
Seit langer Zeit reise ich nun nach Fredenbüll und freue mich auf ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Protagonisten.
Worum geht es in dem 14. Fall?
Der entspannte Sommerabend an Fredenbülls Badestelle nimmt für Althippie Bounty und seine Freunde von Stehtisch 2 ein unerwartetes Ende, als sie in einem Möwennest neben flauschigen Küken eine Urne entdecken, gefüllt mit Asche und einem glitzernden Diamanten. Dorfpolizist Thies Detlefsen wittert sofort ein neues Verbrechen und leitet die Ermittlungen ein.
Das Morden im Norden geht weiter.
Aber auch Tochter Telje benötigt gerade dringend Papas Polizistenrat: Sie absolviert ihr Medizinpraktikum in einer Klinik im nahe gelegenen Sankt Peter-Düne, wo der renommierte Professor Victor Nagy an einem Serum für ewige Jugend forscht. Doch irgendwas stimmt da nicht. Auf der mysteriösen Station 7 verschwinden Patientinnen, ein Pfleger überlebt die Nachtschicht nicht, die Probandinnen zeigen und die tyrannische Oberschwester hat eindeutig Dreck am Stecken
In seinem 14. Fall bekommt es Dorfcop Thies Detlefsen mit einem mysteriösen Urnenfund, glitzernden Diamanten und einem verbrecherischen Klinikchef zu tun. (Klappentext)
Ich habe diesmal nicht nur das Buch gelesen, sondern gleich im Anschluss auch noch das Hörbuch gehört. Ich nehme mal gleich die Bewertung vorweg. Mich hat die Geschichte wieder begeistert.
Ich liebe die Dialoge der sehr unterschiedlichen Protagonisten und die humorige Erzählweise des Autors sehr. Was natürlich besonders im Hörbuch ein großer Spaß ist. Denn der Autor liest seine Geschichten inzwischen selber ein und das ist wirklich großartig.
Die Geschichte ist von der ersten Seite gleich sehr präsent und ich habe mich sofort gut unterhalten gefühlt. Wenn ich die Bücher beginne, fühlt es sich immer an wie nach Hause kommen. Alltag aus, Fredenbüll an!
Einmal mit der Geschichte gestartet, ist das Buch kaum aus die Hand zu legen. Der am Anfang aufgebaute Spannungsbogen trägt sich durch die komplette Geschichte und ist durchweg spannend und humorvoll.
Dann passiert der erste Mord und ich war am rätseln, wer der Täter sein könnte. Ich habe mich sehr gefreut, dass auch Telje mal wieder einen großen Auftritt hatte. Sie arbeitet mitten im Geschehen und begibt sich zur Freude ihres Vaters auf Spurensuche.
Von den altbekannten Protagonisten bin ich ja sowieso Fan, aber auch die neuen Charaktere finde ich sehr gut beschrieben und stimmig zur Geschichte.
Fast schade, dass das Buch so schnell ausgelesen war. Das Hörbuch wie immer ein großer Spaß, denn die vielen verschiedenen Charaktere spricht der Autor mit verschiedenen nordischen Akzenten. Einfach großartig!
Das Buch hat für mich dann doch ein überraschendes Ende, ist aber total stimmig und lässt keine Fragen mehr offen.
Die tolle Covergestaltung setzt der Geschichte noch das Sahnehäubchen auf.
Große Leseempfehlung, müsst Ihr unbedingt lesen und am besten das Hörbuch hinterher hören.
Ich freue mich auf den 15. Band, denn dann kann ich in meinem Lieblingsörtchen Fredenbüll erneut Urlaub machen.