Definitiv ein re-read wert!
Nach fast 20 Jahren war es an der Zeit, mal wieder in die Tintenwelt einzutauchen. Und das re-read hat all meine Erwartungen erfüllt. Übertroffen nicht, aber das auch nur, weil ich bei Cornelia Funke stets von Genialität ausgehe! Niemand kann so mit Worten umgehen wie diese Autorin! Und deshalb war es mir ein Fest, an der Seite von Zauberzunge, Meggie, Elinor, Staubfinger, Gwin (ein Mader), Fenoglio und Farid in diese alte, bekannte Welt einzutauchen. Auch Capricorn, Basta und der Schatten warteten dort. Unzählige Seiten gefüllt mir Abenteuern, Reisen und einer großen List, die dafür sorgt, dass das Ende von "Tintenherz", dem Buch, aus dem einige der Figuren durch Zauberzunges Fähigkeiten hervorgelockt wurden, im letzten Moment umgeschrieben wird. Denn eine Geschichte endet nie. Sie geht immer weiter. Ob sich dessen die Autoren bewusst sind? Fenoglio, der Schöpfer von "Tintenherz", ist auf jeden Fall so fasziniert davon, dass er sich von Meggie, der Tochter von Zauberzunge, in seine Geschichte hineinlesen lässt. Denn für jeden, der aus einer Geschichte gerufen wird, muss ein anderer "eingetauscht" werden. Dieses Mal ist es Fenoglio im Tausch gegen den Schatten. Doch Capricorn und seine üblen Plänen werden gestoppt. Der Schatten hört nicht auf ihn, sondern auf die Stimme von Meggie und ihrem Vater und so geht der erste Teil der Geschichte zu Ende. Im Haus von Elinor finden fast alle einen Unterschlupf. Nur Staubfinger, Farid und Gwin begeben sich auf eine Reise, die Staubfinger hoffentlich zurück in seine Welt führen wird - die Tintenwelt.