Snowboard-Feeling und starke Emotionen, aber Beziehung und Probleme teilweise zu schnell gelöst.
3,5/5Ich muss sagen, ich liebe Sports-Romance und alles, was rund um Wintersport passiert, ist für mich einfach ein Highlight.Das Buch hat für mich die perfekte Länge für eine Romance-Story, nicht zu lang, was bei solchen Geschichten immer super wichtig ist. Die Handlung hat sich in eine Richtung entwickelt, mit der ich nicht gerechnet hätte. Beide Charaktere haben ziemlich ernste Probleme, und genau das hat die Geschichte besonders spannend und emotional gemacht. Es ging nicht um oberflächliche Konflikte, sondern um Dinge, die wirklich ihr Leben betreffen, und das war stellenweise richtig intensiv. Gleichzeitig brachte es eine gewisse Schwere in die Story, weil man als Leser immer wieder mit ihren Problemen konfrontiert wurde.Das Snowboard-Setting und alles, was damit zusammenhängt, fand ich richtig schön. Die beiden Charaktere mochte ich sehr, ihre Dynamik hat mir gefallen, und zusammen wirkten sie einfach süß. Schwieriger fand ich allerdings das ständige Auf und Ab in ihrer Beziehung. Die Anziehung war sofort spürbar, dann gab es wieder Distanz und Blockaden, bevor es direkt wieder intensive Momente gab. Dieses Hin und Her wirkte teilweise etwas unauthentisch, und ich hätte mir gewünscht, dass sich ihre Beziehung langsamer aufbaut und intensiver wird.Ein weiterer Punkt, der mir aufgefallen ist, war die Geheimnistuerei zwischen den beiden und auch gegenüber dem Leser. Viele Infos wurden nur in kleinen Häppchen preisgegeben, was zwischendurch eher genervt hat. Außerdem hat mich gestört, wie schnell manche Probleme am Ende gelöst wurden. Viele Themen wirkten dadurch zu einfach abgehandelt und teilweise unrealistisch.Fazit:Das Buch hat mich gut unterhalten. Es hatte Potenzial, viele schöne Szenen und ein stimmiges Setting, aber es fehlte noch etwas, um komplett zu überzeugen. Ich bin unsicher, ob ich den zweiten Teil lesen werde.