Das war mal eine rasante Fahrt durch die Nacht.
Rezension / Nachtfahrt / @annika_strauss_official Bevor demnächst das Zusammenspiel von und ansteht, wollte ich das Debüt von Annika Strauss noch schnell lesen. Gesagt, getan - und was war das denn bitte für eine wilde Fahrt? Also im wahrsten Sinne des Wortes. Zwar bin ich da etwas spät dran, aber da es auf dem Sub lag, musste ich es mal befreien. Gut war's.Annika hat hier ein sehr ehrliches, schnelles und sehr durchdachtes Buch geschrieben. Man wird nur so durch die Seiten geschoben und am Ende vor die Wand gefahren. Nicht im negativen Sinne, sondern einfach, weil man hier direkt alles vor den Kopf gehauen bekommt.Die Protagonisten sind sehr nah, man fühlt mit ihnen, man leidet mit ihnen und hat irgendwie das Gefühl, sie zu kennen. Der Schreibstil ist schnell, spannend und ehrlich.Klappentext:Wie willst du ein mörderisches Spiel gewinnen, ohne die Regeln zu kennen? Die Nachricht vom Unfalltod ihres Vaters ist ein Schock für Katharina Holten. Nicht nur muss sie nach Hause zurückkehren und sich um die Fahrschule des Vaters kümmern, sie sieht sich auch mit dem Ereignis konfrontiert, das ihr Leben Jahre zuvor vollkommen auf den Kopf gestellt hat. Da verschwindet ihre Nichte Ronja. Wenn es Katharina nicht gelingt, herauszufinden, was das mit der Geschichte ihrer Familie zu tun hat, droht das junge Mädchen getötet zu werden. Eine atemlose Jagd gegen die Zeit beginnt ... Also: Wer das Teil noch nicht kennt und bis REM noch nichts vorhat, sollte auf jeden Fall noch eine kurze Nachtfahrt machen.Von mir eine klare Empfehlung: 4,5/5.