Spannender Jugendthriller mit düsterer Atmosphäre, sympathischem Protagonisten und einigen überraschenden Wendungen.
"Layers" war für mich zwar nicht mein liebstes Buch von Ursula Poznanski, aber trotzdem hatte ich beim Lesen richtig viel Spaß. Die Geschichte hat mich schnell gepackt und gerade die düstere Atmosphäre fand ich richtig gelungen.Dorian war mir als Hauptfigur von Anfang an sympathisch, wodurch ich mich schnell für seine Geschichte und seine Situation interessiert habe. Gerade am Anfang hat die Handlung einige Wendungen genommen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Dadurch wollte ich natürlich unbedingt wissen, was wirklich dahintersteckt.Mit der Zeit konnte ich zwar einiges erahnen und bei manchen Entwicklungen hatte ich schon eine Vermutung, in welche Richtung es gehen könnte. Trotzdem fand ich den Fall insgesamt spannend und die Geschichte hat mich gut bei der Stange gehalten. Besonders zum Ende hin gibt es einige interessante Auflösungen, auch wenn für mich nicht jede Entscheidung und jeder Zusammenhang hundertprozentig logisch aufgegangen ist.Etwas schade fand ich, dass manche zwischenmenschlichen Beziehungen eher oberflächlich geblieben sind. Gerade bei Dorians Mutter hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht. Auch die romantische Seite der Geschichte konnte mich nicht wirklich abholen.Trotzdem hat mich "Layers" insgesamt sehr gut unterhalten. Die Mischung aus Spannung, einer düsteren Atmosphäre und einigen überraschenden Momenten hat für ein kurzweiliges Leseerlebnis gesorgt. Für mich gibt es zwar stärkere Bücher von Poznanski, aber "Layers" ist definitiv eine spannende Geschichte, die ich gerne gelesen habe.