Dev ist 21, ihm wurde das Herz gebrochen und Joyland kommt ihm grad recht. Auf ihn wartet der "schönste und zugleich schrecklichste Herbst seines Lebens". Und wie treffend das ist, es war so emotional.
Etwas, das ich immer wieder an Stephen Kings Geschichten bewundere, trifft hier auch wieder komplett zu. Eine seltsame Melancholie und Sehnsucht zu diesen Geschichten zu gehören. Und das, obwohl die Welt eigentlich alles andere als sehnsuchtsvoll sein sollte. Aber auch hier gab es dieses Gefühl wieder. Freundschaft, Liebe, Selbstfindung und ein Mordfall.
Das Buch startet sehr ruhig, man erfährt viel über seinen Alltag im Vergnügungspark und wie er Beziehungen aufbaut. Generell ist auch die ganze Geschichte um den Mord unaufgeregt darin verwoben. Aber trotzdem kann man irgendwann nicht anders als mitzufiebern um zu erfahren, was Dev erfährt. Durch das Ende habe ich mich dann durchgeheult.
5/5