Freida McFadden hat es wieder geschafft!
Dieses Buch war für mich genau die Art Psychothriller, bei der ich eigentlich nur noch ein Kapitel lesen wollte und plötzlich kann ich mich nicht mehr losreißen.
Die Geschichte rund um Nora hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Ihr Vater sitzt wegen schrecklicher Verbrechen im Gefängnis, während Nora sich ein völlig eigenes Leben aufgebaut hat. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen. Doch als eine Patientin auf genau die Art ermordet wird, die an die Taten ihres Vaters erinnert, gerät plötzlich alles ins Wanken.
Und genau hier beginnt für mich das große Rätselraten.
Ich habe während des Lesens immer wieder versucht, mir zusammenzureimen, was wirklich hinter den Ereignissen steckt. Wem kann Nora vertrauen? Wer kennt ihre Vergangenheit? Und vor allem, was hat es mit der verschlossenen Tür auf sich?
Ich liebe es, wenn ein Thriller mich dazu bringt, ständig meine eigenen Theorien zu überdenken. mmer wenn ich dachte, ich hätte eine Ahnung, wurde ich wieder in eine andere Richtung geschickt.
Dabei fand ich besonders spannend, wie Noras Vergangenheit immer wieder mit ihrer Gegenwart kollidiert. Sie versucht, sich von dem Leben ihres Vaters zu distanzieren und gleichzeitig holt genau diese Vergangenheit sie immer wieder ein.
Das Buch ist für mich wieder ein richtig typischer McFadden-Thriller. Die Story ist kurzweilig, spannend, voller Geheimnisse und mit Wendungen, die mich immer wieder überrascht haben. Ich wollte einfach wissen, was wirklich passiert ist. Und natürlich musste ich unbedingt herausfinden, was sich hinter dieser Tür verbirgt.
Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.