Berlin, 2031. Ein Start-up aus Adlershof bringt ein Gerät von der Größe eines Knopfes auf den Markt: den Kokon. Er legt eine unsichtbare Membran um den Körper, und nichts kommt mehr durch. Kein Stoß in der S-Bahn, keine fremde Hand, kein Regen, keine Berührung. Für 379 Euro wird das älteste Versprechen des Reichtums zur Ware im Regal: Abstand. Die Stadt greift zu. Eine Pflegerin geht nachts zum ersten Mal seit Jahren ohne Angst durch den Park. Ein erschöpfter Vater findet seine einzige stille Stunde. Und Judith Malek, Hebamme in Lichtenberg, arbeitet an der einzigen Grenze, die sich niemals schließen darf. Sie sieht ihre Stadt sich verändern, Wagen für Wagen, Schulhof für Schulhof, Hand für Hand. Denn das Ding funktioniert. Was es dafür nimmt, steht in keinem Protokoll. Noch nicht. Die Klugen vergessen nie das Schloss. Nur den Schlüssel. Ein Roman über Nähe, Angst und den Preis eines eigenen Randes. Band 1 der Membran-Trilogie. Ungekürzte Lesung, 9 Std. 07 Min. Erzähler ist Stefan Rank. Christian Plasa spricht Tom Sattler, Ramona Müller die Kommissarin Ilka Marten, Ariana Paul die Zwischenspiele. Die Anmerkungen am Ende spricht der Autor D. Rose. Die Stimmen wurden mit KI-Technologie von ElevenLabs erzeugt.