Die Autorin Anna Schneider ist mir von ihrer Grenzfall-Reihe bekannt und ich mag diese Reihe sehr. "Blut für Blut" für Blut habe ich als Hörbuch, eingelesen von Vera Teltz genießen dürfen.
Sophie kann sich nach vielen Jahren aus einer für sie absolut ungesunden Beziehung endlich lösen und versucht sich mit einem Fotogeschäft selbstständig zu machen. Überraschenderweise bekommt sie schnell einen sehr lukrativen Auftrag, der allerdings unter Geheinhaltung und Verschwiegenheitserklärung abgeschlossen wird. Die Summe, die der Auftraggeber zahlt, ist dermaßen hoch, dass es ihr ermöglicht ein Ladenlokal anzumieten. Endlich scheint es in ihrem Leben bergauf zu gehen und sie wähnt sich auf der Glücksseite. Doch dann häufen sich unheimliche Begebenheiten in ihrem Umfeld. Ihre Gedanken kreisen immer mehr um ihre Vergangenheit, in der ein schweres Verbrechen ihr Leben als 12-Jährige für immer nachhaltig verändert hat.
Mir hat die Story sehr gut gefallen und die Autorin hat einen dichten, psychologischen Thriller geschrieben, der einiges an Wendungen bietet. Dabei ist das Setting sehr authentisch und sehr detailliert beschrieben, sodass ich das meiste sehr gut nachempfinden konnte. Das Ende ist schlüssig, wenn im Vergleich zum Rest des Buches ziemlich schnell abgehandelt wurde.
Vera Teltz as Sprecherin höre ich sehr gerne, da sie eine große Bandbreite in ihrer Stimme hat und dadurch die Situationen und Emotionen der Personen super transportiert werden.
Ein spannender Hörgenuss.