Im Jahr 2187 wird ein Mann aus der Vergangenheit aus jahrhundertelangem Kälteschlaf geweckt: Es handelt sich dabei um Sidney Ernest Mordgen, Sohn eines einstigen Militärführers der untergegangenen alten Ordnung. In einer klassenlosen Zukunftsgesellschaft stößt er auf Offenheit, aber auch auf tiefes Misstrauen. Zwischen Anpassung, Liebe und Verdacht gerät er in einen Konflikt, der weit über sein persönliches Schicksal hinausweist und schließlich in eine gefährliche Expedition zu einem fernen Planeten mündet . . .
Der Autor Richard Groß (1921 1968) gehörte zu den markanten Stimmen der deutschsprachigen Science-Fiction der frühen DDR. Sein Roman verbindet gesellschaftliche Utopie mit psychologischem Konflikt und verzichtet auf einfache Heldenbilder. Das Hörspiel lebt zudem von starken Sprechern: Jürgen Hentsch (Adolf-Grimme-Preis für seine Rolle als Heinrich Mann in "Die Manns - Ein Jahrhundertroman"), Günter Grabbert (Lex Barkers DDR-Stimme) und Hans Teuscher (Rod Steiger, Edward Asner) verleihen der Geschichte Eindringlichkeit.