Für mich sehr verwirrend. Die vielen Sichtweisen/Handlungsstränge und Namen machen es schwer der Story zu folgen.
Wir finden Mörder hat mich zu Beginn ein wenig verwirrt. Ich wusste nicht so wirklich wo die Geschichte hingehen soll und war auch ein wenig gelangweilt. Die Kapitel sind aus 2 Sichtweisen geschrieben - aus der Sicht von Amy und der von ihrem Stiefvater Steve. Beim Hören war es nicht ganz so leicht, die beiden Figuren und am Beginn auch die verschiedenen Orte zu trennen. Außerdem gibt es wirklich viele Namen, die das Verständnis weiter erschweren. Natürlich muss eine Geschichte erst einmal Fahrt aufnehmen und der Klappentext klang wirklich spannend, weshalb ich das Hörbuch einfach nebenbei weitergehört habe. Ab ca. 25% der Geschichte wurde dann ein wenig klarer, wo es hingehen soll. Trotzdem irritierten mich weiterhin die vielen Namen und das Wechseln zwischen den Perspektiven. Die Zwischenteile von François Loubert trugen ihr Übriges dazu bei. Was mich an diesen Parts jedoch am meisten gestört hat, war das andauernde Gefrage an ChatGPT, etwas in verschiedenen Schreibweisen zu formulieren. Ich habe einfach nicht verstanden, wieso das eingebaut wurde. Das Springen zwischen den Personen und Orten zog sich durch die gesamte Geschichte. Ich glaube, dass es als Hörbuch einfach nicht geeignet ist, aufgrund der vielen Personen, ihren Namen und Handlungsorten. Auch, dass jeder Nebencharakter einen Namen hat, überfordert beim Hören schnell. Ich konnte der Hauptgeschichte schlecht folgen. Es gab viele Nebenhandlungen, die beim Lesen sicherlich interessant und zielführend sind, beim Hörbuch jedoch eher ablenken und jedes Mal von der Hauptstory wegführen. Spannung war für mich auch nicht wirklich vorhanden. Durch die verschiedenen Perspektiven wusste man als Hörende/r wer hinter dem Ganzen steckt.Insgesamt war es einfach nicht mein Hörbuch. Beim Lesen, kann ich es mir ganz anders vorstellen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die vielen Figuren und Handlungsstränge nicht auch dort verwirren.