Spannend von Anfang bis Ende mit einigen unerwarteten Enthüllungen
Das Joshua-Profil ist mein erstes Buch von Sebastian Fitzek, dementsprechend habe ich hohe Erwartungen an ihm gehabt, weil ich überwiegend nur positives Feedback über ihn gehört habe. Und ich wurde nicht enttäuscht!Es geht relativ früh los mit der Spannung und die aufregenden Handlungen bleiben bis zum Schluss. Sebastian Fitzek schafft es mit seinen Worten, die Leserschaft im Bann zu halten und einige gut überlegte Plot-Twists einzubauen, sodass die Geschichte nicht langweilig ist und man das Buch nicht ablegen kann. Sein Schreibstil ist eher trocken aber auch humorvoll, sodass ich des Öfteren auch mal schmunzeln oder lachen musste.Er hat mit Max Rhode einen realistischen Charakter erschaffen können, weil er dem Leser Themen wie Arbeitslosigkeit, Eheprobleme oder Selbstzweifel gut veranschaulichen kann. Max ist jemand, der trotz eigenen psychischen Problemen für andere da ist. Insbesondere für seine Tochter Jola würde er wortwörtlich alles tun, damit sie in Sicherheit ist. Ich finde es schön, wie die Vater- Tochter- Beziehung beschrieben wird, weil man die Liebe zwischen den beiden deutlich sehen kann. Die Nebencharaktere wie Frida und Toffi gefallen mir ebenso gut, weil sie mit ihren Persönlichkeiten einiges zur Geschichte beitragen :) Auch möchte ich ein großes Lob an Simon Jäger aussprechen, weil er mit seiner Stimme die Geschichte lebendig macht. Er bringt die Emotionen, die die Figuren fühlen, authentisch rüber, was es den Lesern ermöglicht, sich mit ihnen zu identifizieren. Das Ende hat mich nochmal sehr aus der Bahn geworfen, weil ich überhaupt nicht mit diesen Enthüllungen gerechnet habe.Das Buch ist jeder Person zu empfehlen, die keine Langweile in der Geschichte haben möchte, einige, brutale Stellen erwartet und überraschende Wendungen liebt.