
Das Buch stellt das Narrativ einer demokratisierten "New Space" Ära infrage, indem es zeigt, wie die globale Raumfahrtlandschaft von verfestigten Machtasymmetrien geprägt ist. Aus einer strukturellen Machtperspektive heraus deckt es einen exklusiven Kreis unternehmerischer Akteure auf - im Globalen Norden und eng mit dem militärisch-industriellen Komplex verbunden -, der weiterhin die Raumfahrtgovernance dominiert. Anstatt die Raumfahrt zu demokratisieren, verstärkt die Kommerzialisierung Machtasymmetrien und ermöglicht etablierten Akteuren durch ihre Netzwerke günstige Rahmenbedingungen zu gestalten. Indem die Autorin zeigt, dass "New Space" im Kern "Old Powers" reproduziert, bietet sie eine kritische Neubewertung der orbitalen Governance.
Es wurden noch keine Bewertungen abgegeben. Schreiben Sie die erste Bewertung zu "Corporate Space Power" und helfen Sie damit anderen bei der Kaufentscheidung.