Maik Klingenberg und sein russlanddeutscher Freund mit Spitznamen "Tschick" fahren in einem geknackten Lada raus aus Berlin. Ihr Ziel ist die Walachei. Aber mit 14 Jahren und ohne Handys ist die Orientierung gar nicht so einfach. Dabei begegnen sie sehr besonderen und speziellen Menschen.Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, weil das "Ende" dieses besonderen Roadtrips vorweg genommen wird und sehr neugierig macht, wie es dazu kam.Die Schreibweise könnte tatsächlich von einem Vierzehnjährigen Ich-Erzähler stammen. Teils sind die Sätze etwas verwirrend und zeitlich sprunghaft. Das hat mich beim Lesen an einigen Stellen gestört. Insgesamt konnte ich den beiden Abenteurern aber gut folgen und nur immer wieder über ihre Erlebnisse staunen.Mich haben die Begegnungen fasziniert, die die beiden Jungs auf ihrem Weg machen. Die Personen sind wirklich ungewöhnlich, allerdings könnten sie genau so oder sehr ähnlich existieren.Fazit: 99 Prozent der Menschen sind schlecht, aber es lohnt sich diesem 1% zu begegnen.