Starker Start...
Wir begleiten verschiedene Protagonisten auf ihrem Weg. Zum einen Althea, die Händlertochter, der das Schiff weggenommen wird,Paragon, ein Seelenxchiff mit Vergangenheit und im Hafen hinwegetiert, kapitän Kennit der von Macht träumt und Wintrow, der eigentlich Priester werden soll, aber zum Schiffsjungen gezwungen wird, eine Gruppe Seeschlangen die auf der Suche nach etwas/jemanden sind und die zurück gebliebene Familie Vestrit mit ihren Problemen.Alle Storylines haben etwas für sich und stehen mal mehr mal weniger zueinander im Zusammenhang. Vor allem aber ist das besondere, wie gut diese miteinander verwebt sind und dich gegenseitig bedingen und aufeinander auswirken.Ich hatte mit allen Protagonisten Recht schnell eine Verbindung und konnte deren Gefühle und Taten nachvollziehen. Ebenso hatte ich eine Abneigung zu Wintrows Vater, Kapitän Haven, wegen seiner Sturheit, auch wenn man teilweise ihn nachvollziehen kann. Ebenso mag ich Mata Recht wenig, weil sie so uneinsichtig ist und keinerlei Gespür für die Situation. Wie man vielleicht raus hört mag ich es jetzt nach dem ersten Teil schon sehr, jedoch muss man sich auf den Schreibstil und Erzählweise einlassen, denn die ist, wird bereits bei der Weitseher-Saga langsam und erzählerisch. Es ist eine Geschichte, die sich langsam entwickelt und diese Zeit sich auch dafür nimmt. Wenn man damit klar kommt, ist es ein fantastischer Auftakt nach welchem man unbedingt auch den zweiten Teil lesen möchte.