
Im Alter von 38 Jahren zog sich Montaigne in seine Turmbibliothek auf dem Land zurück, um in Ruhe zu lesen und nachzudenken. Mit unmittelbarer Frische und ohne Rücksicht auf konventionelle Formen schrieb er über Liebe und Freundschaft, das Nichtstun, die Trunksucht, das Sterben. Vor allem aber betrachtete er sich selbst, um seine eigene Natur und die des Menschen im Allgemeinen zu ergründen. Die Essais zeigen einen wachen Geist, dessen fragende Haltung, Klugheit und Weitsicht bis heute inspirieren.
»So kann man die Essais anblättern, einige Seiten lesen und wieder aufhören nach Lust und Gefallen, wie Montaigne selbst las, wie alle seine besten Leser ihn lasen . . . Man lernt ihn durch sein Buch kennen, wie man seinen Nachbar im Leben kennenlernen würde« Herbert Lüthy
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