In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt.
Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Die Sonne schien warm in Franzis Zimmer hinein. Corinna beobachtete ihre Tochter, die mit Feuereifer ihren Rucksack packte und gerade mehrere Stofftiere hineinstopfte. »Denkst du, das reicht für zwei Wochen? «, fragte Franzi ihre Mama. Corinna schmunzelte. »Ist das nicht ein bisschen zu viel? Vielleicht reicht ein einziges Lieblingstier? « Franzi zog einen süßen Schmollmund. »Aber die anderen müssen auch mit. Sie wollen sich doch nicht von mir trennen! « Corinna seufzte und nickte. Es war schwer, >Nein< zu sagen, wenn Franzi sie so überzeugend ansah. »Na, gut, wenn es denn sein muss. Dabei fahren wir ja nur nach Ravenstein, nicht um die Welt. « Nachdem Franzi fertig war, ging Corinna mit ihrer Tochter hinunter in das Erdgeschoss. Nach ihrer Scheidung von Matthias waren die beiden wieder in das Haus von Corinnas Mutter gezogen, die bereits am Kaffeetisch auf sie wartete. Während sich Franzi beherzt über den Kuchen hermachte, fingen Corinna und ihre Mutter an, munter miteinander zu plaudern. Zuerst tauschten sie die neusten Dönekes aus Leiningen aus, dann sprachen sie über Gott und die Welt. Die Dönekes fand Franzi noch ziemlich lustig, doch alles andere interessierte sie nicht. Politik, - pah!