Wenn Detektive altern und der Vergangenheit nachtrauern
Der Krimi "Die Auferstehung" von Andreas Eschbach handelt von einem Fall der drei Fragezeichen nach dreizig Jahren Pause der Detektive.Justus Jonas wird von einer alten Bekannten beauftragt ihre Nichte zu überprüfen. Denn dabei handelt es sich um eine vor sieben Jahren verschollene Frau, die mysteriös wieder aufgetaucht ist. Die Echtheit der Person ist aber nicht so leicht nachzuweisen. Erschwert wird der Fall dadurch, dass sich die Detektive vor dreizig Jahren getrennt und teilweise verkracht haben. Der Krimi hat viele gute Elemente und ist interessant aufgebaut. Von den ursprünglichen drei Fragezeichen-Büchern ist er aber aufgrund von Länge und Erzähltempo weit entfernt. Die erneute Annäherung der gealterten Detektive, diverse Retro-Perspektiven und die Aufarbeitung des Zerwürfnisses ist interessant erzählt, aber wirkt nicht sehr glaubwürdig.Dennoch bietet das Buch gute Unterhaltung, wie man es bei Eschbach gewohnt ist. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.