Aleks möchte sich nach seiner Scheidung ausprobieren und vor allem herausfinden, wie es ist, einem Mann näherzukommen. Gabe stellt sich dabei zur Verfügung. Doch schnell wird die Sache, die eigentlich locker sein sollte, ernster.
Aleks ist von den beiden eher der extrovertierte. Er ist zugänglich und hat kein Problem damit, in der Öffentlichkeit zu stehen. Gabe ist eher der ruhige Typ und jemand, der einen kühlen Kopf bewahrt, außer wenn es um Gefühle geht. Die sich langsam entwickelnde Beziehung der beiden ist authentisch. Man merkt, wie es ihnen mit jedem gemeinsamen Moment ernster wird und auch die leichte Panik, die sie bei der Realisation befällt, ist realistisch.
Die Handlung ist insgesamt gut. Ich muss aber sagen, dass mich der Anfang nicht wirklich abgeholt hat. Mir persönlich ist er zu verrückt gewesen, der Moment ist aber schnell wieder vorbei gewesen. Danach begleitet man Aleks und Gabe bei ihren Jobs und auch bei ihren Treffen, was mir gut gefallen hat.
Vom Schreibstil bin ich irgendwie enttäuscht. Ich mag die Bücher der beiden Autorinnen eigentlich gerne und auch den ersten Band dieser Reihe mochte ich. Hier konnte mich das Geschriebene aber nicht fesseln und ich musste mich etwas durchkämpfen. Ich kann aber nicht sagen, woran genau das lag.
Das Buch kann etwas für euch sein, wenn ihr Eishockey mögt und auch nichts gegen einen Feuerwehrmann einzuwenden habt. Die Liebesbeziehung hat mir gut gefallen, da sie für mich sehr authentisch gewesen ist und die Geschichte hat einige schöne und humorvolle Momente, die einen durch die Geschichte tragen.