Die sympathische Schauspielerin Andrea LArronge erzählt, wie sie schon als Kind Schauspielerin werden wollte und kleine Rollen gespielt hat. Sie berichtet aus ihrem Leben, das nicht immer konfliktfrei gewesen ist und spart dabei nicht aus, dass sie auch Misserfolge, sowohl im Privatleben als auch im Beruf erleben musste.
Schmunzeln musste ich, als sie berichtet, wie sie ziemlich unbedarft und ohne ausreichend die italienische Sprache zu können, ein Haus in Italien gekauft hat und sich der Herausforderung der örtlichen Gegebenheiten stellen musste.
Das Buch ist in leichtem Plauderton verfasst, lässt aber Platz für ernsthafte Themen. So erzählt sie einerseits über ihre erste Ehe mit der sie aus ihrer komplizierten Herkunftsfamilie ausbricht, nur um in einer anderen schwierigen Situation zu landen. Eine Situation, die viele Frauen erlebt haben oder noch erleben. Andererseits berichtet sie über ihr Engagement für Waisenkinder in Rumänien, die nach dem Sturz der Diktatur unter schrecklichen Bedingungen sich selbst überlassen waren.
In einigen der 15 Kapiteln fließen nachdenkliche und beinahe philosophische Gedanken ein. Zahlreiche Abbildungen ergänzen dieses Memoir, dem ich 3 Sterne gebe, da es mich nicht ganz überzeugt hat.