Clashing with No. 6 von Alicia Sommer ist der dritte und abschließende Band ihrer gefühlvollen Sports Romance Trilogie über das NFL-Footballteam der L.A. Vipers.
Nachdem der NFL-Star und Wide Receiver Saint Alvarez im entscheidenden Super-Bowl-Spiel seinen eigentlich besten Freund ins Gesicht geschlagen hat, steht er unter strenger Beobachtung. Um seine Karriere nicht noch weiter zu gefährden, willigt der zurückhaltende Saint deshalb widerwillig ein, dass ein bekannter Streaminganbieter eine Doku-Story über ihn dreht. Producerin ist die junge Journalistin Callie McQueen, die bisher vorrangig über TikTok und Social Media bekannt ist. Die Doku könnte ihre große Chance sein, aber ihr Hauptdarsteller tut alles, um ihr die Dreharbeiten zur Hölle zu machen. Das triggert Callies Unsicherheiten und Saint merkt schnell, dass er zu weit gegangen ist. Eigentlich fühlt er sich nämlich stark zu Callie hingezogen und ihr geht es nicht anders.
Man kann die Bände problemlos unabhängig voneinander lesen, aber die zwei Vorgängerteile lohnen sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Die zwischen den beiden Hauptfiguren wechselnden Perspektiven und der gefühlvolle Schreibstil von Alicia Sommer sorgen schnell für eine Verbindung zu Saint und Callie, da wir ihre Emotionen hautnah mitbekommen.
Callie verbirgt hinter ihrem professionellen Lächeln tiefe Ängste und Unsicherheiten, die durch Saint schlagartig wieder zum Vorschein kommen. Und Saint will einfach nur seine Privatsphäre schützen, denn die Menschen, denen er hundertprozentig vertraut, kann er an einer Hand abzählen.
Ich mochte die Entwicklung der beiden und wie sie sich langsam aus ihren alten Mustern lösen. Das ist sehr berührend erzählt und ich konnte ihre widerstreitenden Gefühle nachvollziehen.
Was mich diesmal leider überhaupt nicht abholen konnte, war die Anfangsphase ihrer Beziehung, denn mir fehlt einfach der Step von gegenseitiger Genervtheit zu der plötzlichen großen Liebe vor allem von Saints Seite. Ich konnte es einfach null nachempfinden, warum er seine Prinzipien bricht und ohne Callie wirklich zu kennen All-Inn geht. Bei der späteren Entwicklung bin ich hundertprozentig dabei, aber der Start war einfach zu abrupt und ohne echte Basis. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck und wahrscheinlich Geschmackssache.
Der weitere Verlauf der Story konnte mich definitiv berühren und ist ein schöner Abschluss für diese Reihe.
Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!