»Tomer Gardi hat sein Thema in eindrucksvoller Breite und Tiefe recherchiert, das globalisierte System der Unterdrückung und Ausbeutung besonders von Migranten, aber ebenso von politisch Unliebsamen, die sich gegen keine Zumutung wehren können. Noch beeindruckender ist, wie es Gardi gelingt, die vielen naheliegenden Fallen zu vermeiden. Liefern ist alles andere als ein Elendsporno, keine sozialpolitische Anklageschrift, sondern eine witzig-rasante Reise an geografische, vor allem aber an gesellschaftliche Orte, die die meisten seiner Leser kaum je erblicken werden. «Eva Menasse, Die Zeit, 26. Februar 2026 Eva Menasse, Die Zeit
»[Gardi überträgt] das heutzutage global allumfassende Dienstleistungsprinzip, von dem dieser Quasi-Roman handelt, auch auf dessen eigene Form und Funktionalität. Man könnte auch sagen: Er hat geliefert. «Katharina Granzin, Wochentaz, 21. -27. Februar 2026 Katharina Granzin, Wochentaz
» Liefern ist tiefgründig und schelmisch-witzig zugleich. Er spielt mit dem Genre Autofiktion, mit der Leseerwartung und der erzählten Zeit. Ein Gegenwartsroman, im besten Sinne: politisch, aber nicht platt; global, aber nah an einzelnen Schicksalen. «Corinne Orlowski, SWR Kultur, 20. Februar 2026 Corinne Orlowski, SWR Kultur
»[Das Thema Lieferdienst wirkt eher einfach und banal], aber die Geschichten, die Schicksale der Menschen dahinter, das hat wirklich etwas zutiefst Berührendes gehabt und es geht um Familie, [ ] es geht um die Liebe, die uns antreibt, die Sehnsucht ein anderes, ein besseres Leben führen zu dürfen [ ]. Es geht aber auch um Ausgrenzung, es geht um Chancengleichheit, das Streben nach Glück und das Ganze wird mit einer Leichtigkeit erzählt, das war wirklich eine interessante Lektüre. «Ziphora Robina, Bremen Zwei, 16. Februar 2026 Ziphora Robina, Bremen Zwei
» Liefern ist ein fiebriger, hin- und mitreißender Gegenwartsroman - von einem wachen Geschichtenfinder, der die Menschen sieht. Auch die, die nur vorbeirauschen. «Juliane Bergmann, NDR Kultur, 16. Februar 2026 Juliane Bergmann, NDR Kultur
» Liefern schafft, woran sich Wenige versucht haben. Gardis Buch macht die oft brutalen Bedingungen, unter denen überall ein neues Subproletariat arbeitet, anschaulich. [ ] [Er bringt] viel Sympathie für seine Figuren mit, aber auch einen geradezu herzerwärmenden Humor [ ]. «Mladen Gladi , Die Welt, 13. Februar 2026 Mladen Gladi , Die Welt
» Liefern ist ein hochaktueller sozialkritischer Roman, der den Leser gefühlt einmal um die ganze Welt mitnimmt. Die sich oft hektisch durch den Verkehr kämpfenden Kurierfahrer in unseren Innenstädten und Ballungsräumen sieht man nach der Lektüre des Buches definitiv mit anderen Augen. «Florian Schmid, Regensburger Zeitung, 21. Februar 2026 Florian Schmid, Regensburger Zeitung
» Liefern ist ein Paradebeispiel für die Wandering Tales der Globalisierung. [ ] Vertrauen Sie mir [ ] und lesen sie Tomer Gardi Liefern . «Denis Scheck, NDR, 15. 02. 2026 Denis Scheck, NDR
Die Geschichten, die er aus Metropolen weltweit erzählt, erinnern [ ] an die Herkunft des Wortes "Beispiel": das nebenbei und dazu Erzählte, das veranschaulicht, was sonst unbemerkt bliebe. Und Tomer Gardi erweist sich in Liefern als Meister des beispielhaften Erzählens. «Mladen Gladi , Die Welt, 13. Februar 2026 Mladen Gladi , Die Welt
»Die Geschichten von Essenslieferanten, die immer mehr unser Straßenbild bestimmen, liefern ihm die Folie, anhand derer sich ein kunterbuntes Panoptikum unserer Gegenwartsgesellschaft ausbreitet. Dabei spielen Diskriminierungen ebenso eine Rolle wie Liebe, Freundschaft und das unersättliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit. «NDR Kultur, 20. Januar 2026 Christoph Schröder, SWR Kultur