Vielen Dank an den Second Chances Verlag und Netgalley für das kostenlose Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Mit "Shameless Puckboy" entführen uns Eden Finley und Saxon James in die dritte Runde ihrer beliebten Puckboys-Reihe und liefern genau das, was wir an ihrem Schreibstil so schätzen: eine leichtfüßige, flüssige und wunderbar detaillierte Geschichte, die man in einem Rutsch durchlesen kann. Im Fokus steht diesmal Eishockeyprofi Oskar Voyjik, der ein wahres Talent dafür besitzt, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten, bis sein Image schließlich so sehr unter seinen Aussetzern leidet, dass sein Team die Notbremse zieht. Auftritt Lane Pierce: Der frischgebackene PR-Manager soll Oskar bändigen und ihm klare Grenzen setzen, doch Oskar denkt gar nicht daran, sich so einfach zähmen zu lassen. Was als amüsanter Schlagabtausch und ein ständiges Kräftemessen beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Knistern, dem beide irgendwann nicht mehr standhalten können. Besonders gut gefallen hat mir dabei der Spice-Anteil, der - wie man es von dem Autorenduo kennt - absolut meinen Geschmack getroffen hat und für die nötige Hitze zwischen den Seiten sorgt. Ein echtes Highlight war zudem das Wiedersehen mit alten Bekannten aus den vorherigen Bänden, was sich jedes Mal wie ein Nachhausekommen anfühlt. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich allerdings die Chemie zwischen Oskar und Lane, die mich persönlich nicht zu einhundert Prozent überzeugen konnte, auch wenn die Dynamik der Sticheleien durchaus unterhaltsam war. Wenn aus den anfänglichen Reibereien plötzlich echte Gefühle werden und beide merken, dass sie viel mehr als nur ihren Ruf riskieren, fiebert man dennoch mit. Trotz der kleinen Abstriche bei der emotionalen Bindung des Paares bleibt es eine gelungene Fortsetzung, die von mir verdiente 4 von 5 Sternen erhält und definitiv Lust auf mehr macht, weshalb ich mich jetzt schon sehr darauf freue, was uns in Band 4 erwartet.