Bei "Good Night Pretty Girl" von Alex Finlay hat es mir der Kkappentext sofort angetan. Ein Verbrechen das so vor fünfzehn Jahren schon einmal stattgefunden hat. Der Verdächtige von damals verschwand spurlos und scheint plötzlich wieder aufgetaucht zu sein.Dadurch haben wir hier viele Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen: Ella, die Überlebende des 1. Verbrechens, Jessie, die neue "Auserwählte", Chris, der Bruder des verschwundenen Verdächtigen und FBI-Agentin Sarah Keller. Alle wollen das Selbe: Die Wahrheit herausfinden, aber jeder geht es anders an, deckt andere Sachen auf, nimmt einen eigenen Blickwinkel ein und genau das machte die Ermittlungen für mich so spannend. Es vergibt sich ständig etwas Neues und ich hab so mitgerätselt und mitgefiebert. Die einzelnen Figuren blieben dabei alles andere als blass. Sie bekamen ihren Hintergrund, ihre Eigenheiten, ihre Tiefe. Ich hatte fast das Gefühl, als würde ich sie kennen und das Ganze wäre in meiner Nähe passiert. ¿Tatsächlich war dieses Buch ab der 1. bis zzr letzten Seite spannend, so dass ich es wirklich in einem Rutsch durchgelesen habe. Aber ich muss gestehen, dieses Ende habe ich so nicht kommen sehen. Es hat aber wirklich perfekt gepasst und hat mich absolut begeistert, auch, wenn es mich ein wenig traurig gemacht hat.Das war sicher nicht mein letztes Buch von Alex Finlay. Fesselnd, mitreißend, gut durchdacht, überrascht, mit Tiefgang und Plottwists. Eine große Leseempfehlung.