Seal My Fate ist der finale Band der Oxford Legacy Reihe und knüpft direkt an das Ende von Band zwei an. Man ist sofort wieder mitten im Chaos, mitten in den offenen Fragen und ich war direkt wieder komplett drin. Der Schreibstil von Roxy zieht einen mit. Es gibt kein künstliches In-die-Länge-Ziehen, sondern eine stetige Spannung, die einen immer weiter durch die Seiten treibt. Die Auflösung kam für mein Empfinden etwas schneller, als ich es mir gewünscht hätte. Ich hätte mir bei ein, zwei Punkten noch etwas mehr Raum gewünscht.Das Dark-Academia-Setting rund um Oxford bleibt düster und atmosphärisch. Intrigen, Machtspiele, Geheimnisse ... alles fühlt sich gefährlich und undurchsichtig an. Je mehr ans Licht kam, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass niemand wirklich sauber aus der Sache rauskommt.Tessa hat mir in diesem Band richtig gut gefallen. Sie steht nicht nur daneben, sondern trifft Entscheidungen, hinterfragt Dinge und geht Risiken ein. Ihre Entwicklung wirkt stimmig und emotional nachvollziehbar. Gerade weil sie immer wieder in Situationen gerät, in denen Vertrauen zu einer echten Herausforderung wird.Und Saint... ich mag ihn. Sehr sogar. Er steht hinter Tessa, ohne Spielchen, ohne unnötiges Drama. Wenn es ernst wird, ist er da. Gleichzeitig bleibt er dieser dominante, beschützende Charakter, der notfalls alles riskiert. Eine der Red Flags, die wir doch alle so lieben.Die Dynamik zwischen den beiden ist spürbar aufgeladen. Zwischen all den Ermittlungen und Gefahren bleibt ihre Verbindung stark. Emotional wie körperlich. Und Spice... Puhh, davon gibt es auch wieder genug. FazitEin starker Abschluss einer Reihe, der durchgehend Spannung, Emotion und dunkle Intrigen liefert. Die vielen Wendungen, das ständige Hinterfragen, wem man trauen kann, und die intensive Beziehung zwischen Tessa und Saint haben mich bis zum Schluss gefesselt. Ein würdiges Finale.Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.