Sympathische Charaktere und gute Unterhaltung, aber mir fehlt das gewisse Etwas, das mich wirklich mitreißt.
Dieses Weihnachten verbringt Tori weder alleine noch mit ihrem Bruder, sondern gemeinsam mit Aaron an der elitären Akademie seiner Eltern. Mit dabei sind natürlich auch Kai, Ezra und Sin. Doch wie zu erwarten war, verlaufen die Feiertage alles andere als ruhig. Statt Besinnlichkeit bekommen es Tori und ihre Freunde mit abgehobenen ehemaligen Studenten und gefährlichen Werwölfen zu tun.Was dieSpellbound-Reihe betrifft, bin ich inzwischen etwas hin- und hergerissen. Auf der einen Seite habe ich die Charaktere wirklich ins Herz geschlossen, allen voran die drei Magier. Die Bücher lassen sich gut lesen und unterhalten mich auch. Auf der anderen Seite merke ich seit etwa Band 3, dass mir beim Lesen etwas fehlt, dieses gewisse Etwas, das mich emotional komplett packt. Ich kann es gar nicht genau benennen. Auch wenn ich die Entwicklung zwischen Tori und Ezra durchaus interessant finde, schafft es die Geschichte für mich nicht, mich wirklich in die romantischen Gefühle hineinzuziehen. Es bleibt eher auf einer netten, aber etwas distanzierten Ebene. Ähnlich geht es mir auch mit anderen Aspekten. Die Dialoge sind angenehm zu lesen, aber selten wirklich witzig oder besonders berührend.Auch wenn das jetzt recht kritisch klingt, hatte ich trotzdem eine gute Zeit mit dem Buch. Ich lese die Reihe weiterhin gerne und möchte vor allem wissen, wie es mit Ezra weitergeht. Und auch über Kai würde ich gerne mal wieder mehr erfahren.