Das St. Gloria College ist kein gewöhnliches College. Es ist exklusiver und die Studierenden müssen sich hier für eins der Häuser entscheiden - entweder Alpha oder Omega. Das letzte Schuljahr wird von einem erbittertem Punktekampf dominiert, denn dem Siegerhaus winken Stipendien an den begehrtesten Unis des Landes. Kein Wunder, dass mit allen Mitteln versucht wird, das jeweilige Haus im besten Licht zu positionieren und damit meine ich "mit allen Mitteln". Intrigen, Lügen, Verrat - hier ist alles erlaubt. Und in diesem Wettkampf treten Felicia de Vries (Präsidentin von Alpha) und Valentin Knight (Bad Boy von Omega) gegeneinander an, dabei ist selbst die Liebe vor den Machtkämpfen nicht sicher. Das Buch habe ich mir auf der Buchmesse gekauft und mich extrem auf diese Enemies-to-Lovers-Geschichte gefreut, die der Auftakt der New-Adult-Dilogie ist. Mir fällt es total schwer dieses Buch zu bewerten, denn eigentlich hat das Buch das geliefert, was es laut Klappentext versprochen hat, aber andererseits hat es mir nur mittelmäßig gefallen, da mir dieses Drama zu viel war. Sind wir mal ehrlich, dass St. Gloria College ist eigentlich ein fürchterlicher Ort. Hier regiert der Gossip, alles wird dem Erfolg untergeordnet. Du kannst dich nicht auf wahre Freunde verlassen, denn vielleicht sind sie keine und warten nur darauf dir einen Dolch in den Rücken zu stoßen. Du kannst niemandem wirklich trauen, selbst angebliche Liebe oder Sex ist oft nur Mittel zum Zweck, weil sich alles um Machtkämpfe dreht und eine Intrige die nächste jagt. Ich habe mich in diesem Setting einfach unwohl gefühlt. Vielleicht bin ich zu schwach für diese Welt ;-) aber irgendwie hat mir nicht viel davon Spaß gemacht. Das Ende war dann "harmloser" und ich habe mich dazu entschlossen doch noch den zweiten Band zu lesen, um die Reihe abzuschließen. Fazit: Für meinen Geschmack gab es im St. Gloria College zu viele Intrigen, zu viele Machtkämpfe, daher wirkte es manchmal oberflächlich und war stellenweise leider einfach kein Ort, an dem ich gerne war.