21 Fälle - 21 Treffer!
Nach einem Schlag auf den Kopf fällt die junge Polizistin Teo ins Koma und stirbt wenig später. In ihrem 21. Fall ermitteln Thomas Lynley und Barbara Havers vor allem im nigerianischen Teil der Londoner Gesellschaft und sehen sich mit Werten und Traditionen konfrontiert, die nicht nur ihre Welt ins Wanken bringen...Ein Genuss für alle, die den feinen Krimi lieben, der in die Tiefe geht. Der sich durch einen flüssigen Schreibstil auszeichnet und auch bei detaillierten Betrachtungen und Beschreibungen nicht an Spannung verliert. Überraschende Wendungen inklusive! Ein Buch, dass trotz fast 800 Seiten schnell gelesen ist, weil man es kaum noch aus der Hand legen kann.Vor ca. 15 Jahren stieß ich auf die Reihe um die beliebten Ermittler und habe alle 21 Fälle des ungleichen Duos gelesen. Mit Spannung und voller Vorfreude erwarte ich jeden neuen Fall.Elizabeth George ist für mich die Meisterin der Kriminalliteratur. Sie schafft es, in Welten einzutauchen und durch detaillierte, tiefgehende Betrachtungen der Charaktere eine Atmosphäre zu schaffen, die es dem Leser leicht macht, sich in das Geschehen einzufinden. Durch präzise Recherche werden aktuelle Themen so raffiniert verarbeitet, dass man zwischendurch innehalten muss, um das Erfahrene zu verarbeiten und sich zu fragen, ob so etwas tatsächlich möglich ist. Ich liebe ihren Stil, aus unterschiedlichen Erzählsträngen, die zu Beginn nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, langsam und intensiv ein Netz zu knüpfen, dessen Konstruktion immer wieder beeindruckt. Elizabeth George besitzt ein unvergleichliches Talent!"[...] Ich glaube, dass du - dass jeder Mensch die Summe vieler Teile ist, und dass die Vergangenheit nur ein Teil von vielen ist. Natürlich tragen wir die Vergangenheit alle in uns, aber diese Last muss uns nicht erdrücken " (Thomas Lynley, S.284)Barbara Havers und Thomas Lynley sind mir mittlerweile so vertraut, dass ich meinen könnte, sie persönlich zu kennen! Gerade Thomas Lynley, der mir über viele Jahre zu meiner liebsten Romanfigur geworden ist, beeindruckt mich immer wieder mit seinen Moralvorstellungen, seiner Ehrlich- und Höflichkeit und seiner Weltanschauung, die er so inspirierend wie treffend formuliert zum Ausdruck bringen kann.