Finale der Winternacht-Trilogie
Es geht weiter in Band 3: Moskau ist nach einem Kampf gerettet, Vater Konstantin hat versucht Wasja auf dem Scheiterhaufen verbrennen zu lassen... Aber sie konnte wieder einmal fliehen.Bevor ich weiter zum Buch komme, weil ich leider sehr wenig Rezensionen dazu lese:Vater/ Priester Konstantin - ich muss ihn jetzt erwähnen.Er war der "vom bösen geleitete¿ Charakter, auch wenn er ein Priester war. Aber ich fand ihn deshalb soooo gut als Bösewicht! Er hat mich regelrecht in den Wahnsinn getrieben.Vater Konstantin kam in Wasjas Dorf um die Leute vom Glauben zu überzeugen, bzw. weil man ihn nicht in Moskau haben wollte. Er empfand das als Bestrafung hat aber gesehen, dass er viel in diesem Dorf ausrichten und beeinflussen kann. Er war der schillernde Priester, gesandt aus Moskau um dem Dorf zu helfen. Aber das Ganze stieg ihm zu Kopf und er hat angefangen eine Stimme zu hören und dachte dies sei Gottes Stimme, die endlich zu ihm spricht und ihn auf den gerechten Pfad lenkt. Später sollte sich rausstellen, dass das nicht Gott, sondern eben der Bär war, der ihn für seine Zwecke missbraucht hat.Auch seine Beziehung zu Wasja war ungefähr wie Frollo und Esmeralda aus "Der Glöckner von Notre-Dame¿ - Wenn ich sie nicht haben kann, soll sie auf dem Scheiterhaufen brennen.Das hat man auch an seiner obsessiven Art mit Wasja gesehen. Für mich war Vater Konstantin einfach klasse geschrieben, weil er mich eben in den Wahnsinn getrieben hat, es war halt nicht langweilig!Da aber nun auch der Bär befreit ist und Morosko einen Handel eingegangen ist, ist Morosko gefangen. Wasja macht sich somit durch das magische Land Mitternacht auf die Suche nach ihm, hat aber auch ein bisschen Stress, weil die Tataren immer noch auf Moskau zu reiten.Wasja trifft hier im Land Mitternacht auf noch weitere magische Wesen und lernt auch noch viel mehr über die Geschichte und Sagen, und auch über sich selbst. Denn, ich glaube es war die Dame Mitternacht, war teilweise enttäuscht von Wasja, da sie mehr von ihr erhofft hatte. Dennoch wurde es auch sehr spannend, als Mitternacht zum Bär sagte: "Wir alle beobachten. Alle Tschyerti. Sie hat euch beide zurückgewiesen, Morosko und Medwed und sich damit zu einer eigenständigen Macht in eurem langen Krieg auf geschwungen. Einmal mehr wählen die Tschyerti ihre Seite.¿Somit war von Wasja noch viel mehr zu erwarten und dies hat sie auch erfüllt meiner Meinung nach. Es war wirklich bis zum Ende spannend, wie es mit dem Kampf vor Moskau weitergeht, wie es mit Morosko und dem Bären weitergeht.Es war wirklich eine Trilogie mit einer Geschichte, die ich bis dahin so nicht gelesen habe und sehr einzigartig war!