Dieses Buch hat mich positiv emotional zerstört
Ich weiß gar nicht, wie ich meine Gefühle zu diesem Buch richtig in Worte fassen soll, weil Wie die Ruhe nach dem Sturm mich auf eine Art berührt hat, mit der ich ehrlich gesagt nicht gerechnet habe. Ich bin relativ schnell in der Geschichte angekommen und irgendwann waren mir die Charaktere einfach so wichtig, dass ich ihre Gefühle selbst mitgefühlt habe.Was ich besonders mochte, war, dass sich die Geschichte für mich nicht künstlich angefühlt hat. Die Charaktere haben ihre Fehler und tragen Dinge mit sich herum, die sie geprägt haben. Dadurch konnte ich viele ihrer Reaktionen und Entscheidungen verstehen, auch wenn ich nicht immer alles genauso gesehen habe. Gerade das hat sie für mich so echt gemacht.Es gab mehrere Momente, bei denen ich einfach weiterlesen musste, obwohl ich eigentlich wusste, dass ich danach wahrscheinlich emotional fertig sein würde. Gleichzeitig hatte die Geschichte aber auch so viele schöne und leichte Momente, dass es sich nie nur traurig angefühlt hat. Ich mochte dieses Hin und Her zwischen Schmerz, Hoffnung, Liebe und den kleinen Momenten, die einen einfach zum Lächeln bringen.Am meisten hängen geblieben sind bei mir aber tatsächlich die Charaktere. Ich habe sie während des Lesens so sehr ins Herz geschlossen, dass ich nach dem Ende ein bisschen dieses typische "Und was mache ich jetzt?"-Gefühl hatte. Ich hätte wirklich noch länger bei ihnen bleiben können.Für mich ist Wie die Ruhe nach dem Sturm deshalb nicht einfach nur eine schöne Liebesgeschichte. Es ist ein Buch, das mich emotional mitgenommen hat und bei dem ich an einigen Stellen wirklich innehalten musste. Ich habe gelacht, mitgefühlt und an manchen Stellen auch ein paar Tränen verdrückt. Und genau deshalb werde ich die Geschichte wahrscheinlich noch eine ganze Weile in Erinnerung behalten.