Wie die Erde um die Sonne von Brittainy Cherry hat mir insgesamt gut gefallen. Obwohl es bereits der vierte Band der Elements-Reihe ist, kann man die Bücher unabhängig voneinander lesen, genau das habe ich auch gemacht.Im Mittelpunkt stehen Graham und Lucy, deren Beziehung von Schicksalsschlägen, Verlust und schwierigen Entscheidungen geprägt wird. Es ist eine emotionale Geschichte über Liebe, Trauer, Hoffnung und die Frage, ob man nach schweren Zeiten wieder zurück ins Leben finden kann.Brittainy Cherry versteht es meiner Meinung nach sehr gut, Gefühle greifbar zu machen und ihre Geschichten emotional zu erzählen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Dadurch hatte ich trotz einiger Kritikpunkte schöne Lesestunden mit dem Buch.Allerdings war mir die Handlung teilweise zu vorhersehbar. Ich konnte relativ früh erahnen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Außerdem gab es einige Wiederholungen, die mich mit der Zeit etwas gestört haben.Besonders aufgefallen ist mir, dass immer wieder betont wurde, wie wunderschön die Protagonistin ist. Nach der ersten oder zweiten Erwähnung ist diese Information beim Leser meiner Meinung nach angekommen. Die ständigen Hinweise darauf waren irgendwann eher störend und haben bei mir tatsächlich für das eine oder andere Augenrollen gesorgt.Trotzdem hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten. Wer emotionale Liebesgeschichten mit viel Gefühl, bewegenden Schicksalen und einem flüssigen Schreibstil mag, wird hier sicherlich schöne Lesestunden haben.Für mich waren die Vorhersehbarkeit und die Wiederholungen zwar ein kleiner Minuspunkt, insgesamt hat mir die Geschichte aber gut gefallen.