Kurzweiliger Krimi immer wieder gerne
Werbung "Das Haus an der Düne"von Agatha Christie bereitete mir wieder einige spannende Lesestunden. Hercule Poirot trifft in seinem Urlaub eine junge Frau, die mehrere scheinbare Unfälle überlebt und sich bei näherer Betrachtung als Mordversuche herausstellen, überlebt.Während er versucht sie vor weiteren Anschlägen zu schützen, entdeckt er nach und nach wer und weclh ausgeklügelter Plan hinter den Anschlägen steckt. Das "Haus an der Düne" (1932) gehört zu den frühen Poirot-Fällen mit den für ihre Werke typischen Merkmale, wie Spannung, Täuschung, viele Verdächtige und eine überraschende Auflösung.Die Handlung steht klar im Mittelpunkt der Geschichte. Die Charaktere sind eher funktional und handlungsorientiert und nur soweit ausgearbeitet wie es für den Handlungsverlauf notwendig ist. So bleibt der Focus auf der kriminalistischen Rätselstruktur. Der Schreibstil klar und auf das wesentliche reduziert sodass die Handlung zügig voranschreitet und die Spannung erhalten bleibt. Gezielte Irreführung durch falsche Fährten, gezielte Andeutungen und scheinbar unwichtige Details deren Bedeutung den meisten Lesern erst zum Ende hin bewusst werden, sorgen ebenfalls für Spannung.Im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten gibt es zu Beginn viele kleine Unfälle, die wie Mordversuche aussehen und Poirots Interesse wecken sodass er zu ermitteln beginnt. Fazit: Empfehlenswert für Leser, die, wie ich, Freude daran haben, aktiv mitzudenken und die Hinweise selbst zu entschlüsseln. Wer gerne rätselt, den Täter sucht und überrascht werden möchte. Eine schöne Mischung aus Spannung, Cleverness und überraschenden Wendungen.