Spannend und auf seine eigene Weise lustig, und typisch deutsch!
Das Buch zeigt, dass zwischen Deutschland und Japan ungefähr die gleiche Mentalität besteht. Die Arbeiten der Deutschen sind gewissenhaft, genau wie die der Japaner. Auch die Japaner brauchen ihre Freizeit und haben ihre Hobbys, die sehr westlich geprägt sind. Takeda, der japanische Ermittler, der nach Hamburg versetzt wurde fühlt sich in Hamburg nicht wie in einer Großstadt. Japanische Großstädte sind geschäftiger. Aber er bekommt auch sehr schnell mit, dass die Mentalität der Deutschen den der Japaner in nichts nachsteht. Während die Japaner durchaus auch mal während ihrer Arbeit oder in einem Park, in einem Kaffee, beim Essen einen Powernap halten, legen die Deutschen eher darauf Wert ihre Freizeit getaktet zu haben, und genießen zu können. Am Wochenende ihren Hobbys nachzugehen oder nach der Arbeit ihre Freizeit zu genießen. Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Das Buch selbst, welches deutlich zeigt, dass die Zuwanderung in Deutschland Probleme mit sich bringt, die nicht unbedingt nur von deutschen ausgehen In Deutschland sind sehr viele Zuwanderer zu Hause die ihre Probleme mit in das neue Land bringen und die nicht nur lernen müssen mit deutschen auszukommen sondern auch mit anderen weltweiten Religionen oder Glaubensgemeinschaften. Das Buch zeigt außerdem sehr eindrucksvoll dass Menschen eine Gratwanderung von 180 Grad durchmachen können, nur weil sie mit den Gegebenheiten in Deutschland unzufrieden sind, weil sie bemerken, dass es nicht in Ordnung ist, wenn nicht nur die Zuwanderer kommen sondern auch ihre Probleme. Deutschland selbst hat genug Probleme und braucht nicht auch noch Probleme der Zuwanderer z.B Ehrenmode oder religiös geprägte Konflikte. Die Schreibweise des Buches ist sehr gut, es lässt sich flüssig lesen es ist interessant. Es wirft Fragen auf die teilweise auch beantwortet werden. Es zeigt die Arbeitsweise und Lebensweise verschiedener Menschen. Es ist spannend. Außerdem finde ich es sehr gut, dass auch gezeigt wird wie man mit politisch bedingten Problemen umgeht, wie Menschen geschont werden weil sie politisch tätig sind, wie Menschen ihre eigenen Gedanken formen und in Taten umsetzen und sich dabei nicht von ihren Gefühlen abbringen lassen.