»Zeitgemäß frisch und eigenwillig adäquat hat Judith Zander die Koloss -Verse übersetzt. Präziser als mit flinkflügelig und rattengescheit oder den Mischworten Sonnenklinge und Todesmetall kann man das lyrische Ineinandergreifen von Irrealem und konkreter Gegenständlichkeit kaum wiedergeben. Nicht zuletzt mit SyIvia Plath' Gedichten wichen die Masken der Moderne riskanten Bekenntnissen zu Befindlichkeiten jenseits der Norm. « Dorothea von Törne, DIE WELT
»Wanderungen durch ein unheimliches Diesseits prägen die Gedichte in
Der Koloss
, die zusammengehalten werden durch ein motivisches Geflecht, das sich in allen Texten bemerkbar macht. «
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Der Koloss
verquickt in energetischen Bildern Meereslandschaften mit der Geschichte der Plath' schen Familie, holt die lieben Toten in die Verse, sie kehren trotz allem zurück . Über einen treibenden Rhythmus und den fast schon inflationären Gebrauch von O-Lauten ( though the sound / shook the ground with its pounding ) lässt Plath die Geräusche dieser Nachtschicht durch die Verse wandern. «
Nico Bleutge, Stuttgarter Zeitung